Weihnachtsgottesdienst mit Segensspendung

Bezirksältester Thomas Flemming besucht am 25.12.2018 die Gemeinde Annaberg-Buchholz und spendet den Eheleuten Marion und Andreas Wendrock den Segen zur Goldenen Hochzeit. 

Knapp 230 Gottesdienstbesucher nahmen am Weihnachtsgottesdienst in der neuapostolischen Gemeinde Annaberg-Buchholz teil. Bezirksältester Thomas Flemming diente mit dem Bibelwort aus Lukas 2,10-12:

"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."

Wie an hohen christlichen Feiertagen üblich, so fand auch an Weihnachten eine Bibellesung statt. Der Text, den Jessica Irmscher vortrug, stammte aus Matthäus 1,18-23.

"Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe sie zusammenkamen, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, der fromm und gerecht war und sie nicht in Schande bringen wollte, gedachte, sie heimlich zu verlassen. Als er noch so dachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14): »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns."

In seiner Predigt ging der Bezirksälteste auf die Liebe Gottes ein, die sich in der Menschwerdung und dem Opfer des Gottessohnes zeigt. Die Krippe und das Kreuz sind dafür Zeichen. Christus schenkt uns sein Heil in seiner Kirche. Wir können Gott loben und sind aufgerufen selbst Zeichen zu sein. Von Gottes Liebe können wir zeugen, indem wir in der Nächstenliebe offenbar werden.

Der Vorsteher der Gemeinde, Bezirksevangelist Arnd Melzer, sprach in seinem Predigtbeitrag davon, dass wir die Kirche Christi als unvollkommen und die Christenheit als gespaltenen erleben. Dennoch bleibe es bei der frohen Botschaft der Erlösung, die Christus auch heute anbiete. 

In der nach der Feier des Heiligen Abendmahles erfolgten Segensspendung verwendete der Bezirksälteste in seiner Ansprache an das "Goldene Paar" das Bibelwort aus Psalm 103,2-4:

"Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit"

Lob und Dank mögen am Tag der Goldenen Hochzeit im Vordergrund stehen. Nach fünfzig gemeinsamen Ehejahren blicke man zurück und erinnere sich, was Gott alles Gutes getan hat. Während früher die Braut oft auch zum Ehejubiläum eine farbliche passende "Krone" getragen habe, könne man sich das heute nur schwer vorstellen. Es ändert jedoch nichts daran, dass Gott auch heute noch mit Heil und Erlösung krönt. Sein Segen wirkt auch heute noch und soll sich auch in der Zukunft auswirken. 

Chor und Instrumentalisten umrahmten den Gottesdienst in gewohnter Weise mit niveauvollen Beiträgen.