Apostel Ralph Wittich dient den Gemeinden Annaberg-Buchholz und Schönfeld am Muttertag.

Am 12.05.2019 erfreute Apostel Ralph Wittich die Gemeinden mit seinem Besuch.

Der Apostel diente mit dem Bibelwort aus Johannes 11,11:

„Das sagte er, und danach spricht er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, schläft, aber ich gehe hin, dass ich ihn aufwecke.“

In seiner Predigt ging der Apostel zunächst auf den Zusammenhang des Bibelwortes ein. Er betonte, dass Christus mitfühlend war, obwohl er wusste, dass er Lazarus ins Leben zurückholen werde.

Der biblische Bericht kündet nicht allein vom Wunder der Totenauferweckung, sondern zeigt auch die Missverständnisse der Nachfolger Jesu und den großen Glauben von Martha. Und während viele, die zu Maria gekommen waren, durch dieses Wunder glaubten (Vers 45), beschlossen andere, Jesu für diese Tat zu töten (Vers 53).  

Es bleibt jedoch das große Wort Jesu: „…Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe.“ (Vers 25). Das Wort ist unsere Hoffnung und darauf vertrauen wir in allen Lebenslagen.

In seiner Copredigt ging Bezirksältester Thomas Flemming noch einmal auf den Textzusammenhang des biblischen Berichtes ein.

Als der Apostel wieder an den Altar trat, widmete er sich thematisch in einigen Sätzen dem Muttertag. Ein Tag, an dem wir insbesondere an das denken, was die Mütter im Laufe ihres Lebens ihren Kindern Gutes tun. Sicher gibt es auch Ausnahmen, aber weit überwiegend ist ihr Handeln doch Grund zu großer Dankbarkeit.

Im Verlauf des Gottesdienstes spendete Apostel Wittich der kleinen Lena Horatzscheck das Sakrament der Heiligen Versiegelung.

In seiner Ansprache riet er den Eltern

  • in Anwesenheit der Kinder stets gut über die Kirche zu reden,
  • gemeinsam zu beten und
  • gemeinsam zu singen.

Kinderorchester, Chor und Instrumentalisten umrahmten diesen besonderen Gottesdienst musikalisch und im Anschluss waren die Anwesenden noch zum Kirchenkaffee eingeladen.