Heilige Wassertaufe am 30.06.2019 in der Gemeinde Annaberg-Buchholz

Es kommt nicht so häufig vor, dass in der Gemeinde das Fest der Taufe gefeiert werden kann. Umso größer war die Freude, dass Diakon Mario Flath und seine Frau Franziska am 30. Juni ihren Sohn Paul im Gottesdienst taufen ließen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen hatte sich die festliche Gemeinde versammelt, um gemeinsam diesen besonderen Gottesdienst zu erleben.

Dem Gottesdienst und gleichzeitig der Taufe lag das Bibelwort aus Hebräer 13,1-3 zugrunde:

Bleibt fest in der brüderlichen Liebe. Gastfrei zu sein vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil auch ihr noch im Leibe lebt.“

Eigens für die Taufhandlung sang der Kinderchor das Lied: "Die Spur der Hoffnung...".

In der Ansprache an die Eltern zur Vorbereitung auf die Sakramentsspendung brachte der Vorsteher, Bezirksevangelist Arnd Melzer, zunächst seine Freude zum Ausdruck, dass heute diese Taufe stattfinden könne. Er betonte, dass ein Kind eine Gabe Gottes sei, für die die Eltern die Verantwortung übernehmen.

Danach ging er auf die sogenannten drei „L‘ s“ ein:

„Leiten“, „Lieben“, „Loslassen“.  

Ein Kind zu leiten kann gelingen, wenn es von den Eltern lernen kann, was es heißt, im Alltag als Christ zu leben. Dazu gehört insbesondere auch das gemeinsame Gebet.

Das eigene Kind zu lieben bedeutet, ihm die Herzenswärme und Geborgenheit zu schenken, die es braucht, um sich zu dem entwickeln zu können, was in ihm angelegt ist.

Und einmal wird auch die Zeit kommen, das eigene Kind loslassen zu müssen. Dazu braucht es Vertrauen.

Im Anschluss an den Gottesdiensten erhielten die Eltern viele Glück- und Segenswünsche aus der Gemeinde.

Diesen schließen wir uns gern an und  wünschen Paul und seinen Eltern alles Gute!