75 Jahre - eine Gemeinde feiert Jubiläum

Ein besonderer Gottesdienst – die Kirchengemeinde feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Dankbar wird auf die Anfänge zurückgeblickt und auf das, was bis in die heutige Zeit getan wurde.

Schön geschmückt war der Kirchenraum und eine große 75 verzierte die Seitenwand. Viele Glaubensgeschwister – auch aus anderen Gemeinden – waren gekommen.

Anlässlich dieses Ereignisses besuchte Bezirksältester Thomas Flemming die Gemeinde und hielt einen besonderen Gottesdienst, dem das Bibelwort Psalm 27, 1 zugrunde lag:

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“

Der Bezirksälteste hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und lenkte den Blick zurück auf die Anfänge der Gemeinde, die mit vielen Mühen und Opfern aufgebaut wurde.
Er sprach weiterhin davon, dass wir heute weiter bauen wollen auf gutem Grund – denn am Glaubensziel hat sich nichts geändert. Die Kirche muss sich neuen Herausforderungen stellen – sie ist Teil der Gesellschaft. In Europa sind wir keinen Anfeindungen wegen unseres christlichen Glaubens ausgesetzt und können erhobenen Hauptes in unsere Kirche gehen. Wir können leuchten als Licht in einer glaubensarmen Zeit.

Vorsteher Uwe Richter brachte Dankbarkeit über den festen Glauben in der Gemeinde zum Ausdruck. Er spannte einen Bogen von den Stubengottesdiensten bei Glaubensgeschwistern über die Errichtung eines eigenen, fast ausschließlich in Eigenleistung erbauten Kirchengebäudes bis in die heutige Zeit. Immer wurden Menschen gefunden, die ein offenes Ohr für Gottes Wort hatten. Auch die heutige Entwicklung werde nicht die letzte sein. Nicht der Kirchenraum mache eine Gemeinde aus, sondern wir, die Gotteskinder.

Priester Weber unterstrich in seinem Predigtbeitrag die Worte des Bezirksältesten mit dem bekannten Zitat: „Was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.“

Priester Ronneberger sprach in seinem Predigtbeitrag an, dass auch viele Glaubensgeschwister aus anderen Gemeinden zu diesem besonderen Gottesdienst in die Gemeinde Neundorf gekommen seien. Jeder möge im Hause Gottes seinen Platz finden, wo er sich wohl fühlt.

Nach dem Gottesdienst waren alle zu einem Imbiss im Erdgeschoss des Kirchengebäudes eingeladen. Mit schmackhaften Stollen, Plätzchen, Würstchen und anderen Leckereien konnte bei Kaffee und Tee Gemeinschaft gepflegt und sich interessiert unterhaltend ausgetauscht werden. Die älteren Glaubensgeschwister wussten manches aus den alten Tagen zu berichten.

Im Eingangsbereich des Kirchengebäudes lud eine Bildergalerie der Gemeindechronik zum Betrachten ein.

U.R./ S.S.R.